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Gehörgangsentzündung

Ursachen, Symptome und Therapie

Unter einer Gehörgangsentzündung oder auch Otitis externa versteht man eine bakterielle, pilzbedingte oder allergische Entzündung der Haut und Unterhaut im äußeren Gehörgang. In einigen Fällen kann bei einer Gehörgangsentzündung auch die Ohrmuschel oder das Trommelfell betroffen sein. Bei letzterem spricht man von einer Myringitis.

Im Folgenden bekommen Sie wichtige Informationen zum Thema Gehörgangsentzündung. Sie erfahren welche Ursachen zur Entstehung einer Gehörgangsentzündung fürhen können, welche Symptome vorliegen können und wie der Arzt eine Diagnose stellt und wie die Entzündung therapiert werden kann. Für Fragen stehen Ihnen unsere Hörgeräte-Experten am Telefon zur Verfügung - natürlich kostenlos und unverbindlich.


Ursachen einer Gehörgangsentzündung

Auslöser einer Gehörgangsentzündung, auch Otitis externa, sind beispielsweise Mikrotraumen. Hierunter versteht man kleinere Verletzungen der Haut – ausgelöst etwa durch besonders intensives Reinigen der Ohren mit einem Wattestäbchen, was eine Beschädigung der Gehörgangshaut zur Folge haben kann.

Auswirkungen einer Gerhörgangsentzündung bildlich dargestellt
Ein gesunder und ein entzündeter Gehörgang im Vergleich

Eine weitere Ursache der Gehörgangsentzündung kann eine Sensibilisierung der Haut (allergische Reaktion) sein, hervorgerufen durch bestimmte Haarwasch- oder andere künstliche Mittel wie Haarsprays und Seifen. Daneben können auch vermehrte Knochenbildung (sogenannte Gehörgangsexostosen) oder eine chronische Mittelohrentzündung verantwortlich für die Erkrankung sein. Krankheiten aus denen eine Immunschwäche resultiert – zum Beispiel Neurodermitis, Schuppenflechte und Diabetes mellitus –, können durch eine generelle Hautentzündung (Dermatitis) ebenfalls zu einer Gehörgangsentzündung führen.


Symptome einer Otitis Externa

Ist man von einer Gehörgangsentzündung betroffen, ist zunächst ein Juckreiz zu spüren, weiterhin folgen starke Ohrenschmerzen – auch beim Kauen oder beim Zug an der Ohrmuschel. Auch die Schallweiterleitung im Ohr kann gestört werden, wodurch Töne nur noch gedämpft und nicht mehr klar und deutlich wahrgenommen werden können. Oftmals ist der Gehörgang bei einer Otitis externa aufgrund einer Schleimansammlung zu- bzw. angeschwollen. Diese Art der Gehörgangsentzündung lässt sich in eine nässende Form (Sekret) und trockene Variante (Hautschuppen) unterteilen. In seltenen Fällen kann auch das umgebene Knochengewebe betroffen sein, dies kann an der Schädelbasis zu einem Ausfall der umliegenden Hirnnerven führen.

Wie wird eine Gehörgangsentzündung diagnostiziert?

Generell sollte zunächst einmal der Gehörgang inspiziert und abgetastet werden, um festzustellen, ob es einen auffälligen Abszess oder Furunkel gibt. Außerdem sollte überprüft werden, ob beim Zurückziehen der Ohrmuschel ein Schmerz auftritt. In jedem Fall sollte zur Diagnose ein HNO-Arzt konsultiert werden, der sich die Entzündung genauer anschaut. Gegebenenfalls sollte auch eine Reinigung des Gehörgangs (Ohrmikroskopie), ein Abstrich und/oder eine Hörprüfung bzw. ein Hörtest durchgeführt werden.

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Therapie einer Entzündung im Gehörgang

Ziel der Behandlung bei einer Gehörgangsentzündung ist der Rückgang der Schwellung und die Wiederherstellung eines uneingeschränkten Hörvermögens bzw. die Reduzierung der dadurch bedingten Schwerhörigkeit. Anfänglich sollte daher der Gehörgang gesäubert und bei eindeutigem Befund mit Medizin wie Salben oder Cremes behandelt werden. In schweren Fällen kann auch eine Antibiotikagabe notwendig werden. Zumeist wird eine Otitis externa jedoch konservativ und nur in besonderen Fällen operativ behandelt.

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