Hörgeräte-Kostenübernahme

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Krankenkassen-Zuschuss bei Hörgeräten

Wie viel übernimmt die Krankenkasse bei Hörgeräten?

In Deutschland bezahlen gesetzliche Krankenkassen bis zu 750 € je Hörgerät. Private Versicherungen erstatten sogar bis zu 1.500 € je Hörgerät. Voraussetzung dafür ist die Vorlage einer Hörgeräte-Verordnung, die Sie vom Hals-Nasen-Ohren-Arzt erhalten, sofern ein Hörverlust vorliegt. Auf dieser Seite erfahren Sie alles, was Sie zum Thema Hörgeräte-Verordnung und die Kostenübernahme Ihrer Hörsysteme durch gesetzliche und private Krankenversicherungen wissen sollten. 

Inhaltsverzeichnis

  • Gesetzliche Krankenversicherung
  • Der Weg zur Kostenübernahme
  • Anspruch auf neue Hörgeräte?
  • Private Krankenversicherung
  • Mindestanforderung an Kassengeräte
  • Abrechnung über die Krankenkassen
  • Mit audibene zum Hörgerät

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Gesetzliche Krankenversicherung

Wir haben in Deutschland die günstige Situation, dass Krankenkassen gesetzlich verpflichtet sind, bei medizinischer Notwendigkeit Hörhilfen zu bezahlen. Es gelten sogenannte Festbeträge. Festbeträge sind Höchstpreise, bis zu denen die Krankenkassen die Kosten für ein verordnetes Hilfsmittel übernehmen. Dieses Hilfsmittel erfüllt dann Mindestanforderungen.

Ziel ist es, mit Hörgeräten Defizite im Hörvermögen auszugleichen und Kommunikationseinschränkungen im täglichen Leben zu mildern. Dies gelingt, indem Geräusche verstärkt, das Sprachverstehen bei Umgebungsgeräuschen verbessert, räumliches Hören ermöglicht und die Beeinträchtigung durch einen Tinnitus abgemildert werden.

Um dies zu erreichen, gibt es auf dem deutschen Markt mehr als 1.000 Hörgeräte-Modelle von unterschiedlichen Herstellern. Sie unterscheiden sich in Design, Funktion und Preis.

Doch der Kauf eines guten Hörgeräts muss nicht zwingend teuer sein. Wenn Sie gesetzlich versichert sind, haben Sie die Möglichkeit, sogenannte Kassengeräte zu erwerben, die für Sie quasi kostenlos sind. Zu beachten ist jedoch, dass das Einlösen der ärztlichen Verordnung eine Rezeptgebühr von 10 Euro mit sich bringt.

Wie hoch fällt die eigene Hörgeräte-Zuzahlung aus?

Mit einem Kassengerät für 0* Euro Zuzahlung haben Sie also eine solide Lösung, um die größten Höreinschränkungen (v. a. in ruhigen Situationen) auszugleichen. Je komplexer und abwechslungsreicher jedoch die Hörsituationen sind, desto mehr technische Ausstattung und Zusatzfunktionen sollte das Hörgerät bieten. Ihre Zuzahlung kann dann bis zu 2.800* Euro pro Gerät betragen.

Neben den Kosten für das Hörgerät selbst übernimmt die gesetzliche Krankenkasse auch gesetzlich festgesetzte Beträge für den Service des Akustikers. Zudem werden Reparaturen bis zu einem bestimmten Betrag von der gesetzlichen Krankenkasse im Rahmen der Reparaturpauschale abgegolten.

*zzgl. 10 Euro Rezeptgebühr bei gesetzlich Versicherten

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Der Weg zur Kostenübernahme über die Krankenkasse

Grundsätzlich beginnt der Weg zum kostenfreien Hörgerät mit der Untersuchung beim HNO-Arzt. Ermittelt dieser bei einem Hörtest, dass Sie eine Hörminderung haben, stellt er Ihnen eine entsprechende Verordnung aus. Diese ist Grundvoraussetzung für die Kostenübernahme der Krankenkasse und damit für Ihren Anspruch auf einen Zuschuss für ein kostenfreies Hörgerät.  

Wann erhalten Sie eine Hörgeräte-Verordnung vom HNO-Arzt? 

Um Ihnen eine Hörgeräte-Verordnung auszustellen, ermittelt der HNO-Arzt Ihren Hörverlust mithilfe eines Ton- und eines Sprachtests. Erfüllen beide Tests bestimmte Kriterien, liegt eine sogenannte Indikation vor und der HNO-Arzt kann eine Verordnung ausstellen. 

Wie wird Schwerhörigkeit gemessen?

Um Ihnen eine Hörgeräteverordnung auszustellen, ermittelt der HNO-Arzt Ihren Hörverlust mithilfe eines Ton- und eines Sprachaudiogramms. Die Kriterien beider Untersuchungsmethoden müssen erfüllt sein, um eine Verordnung zu erhalten.

Schwerhörigkeit wird in Dezibel (dB) gemessen:

  • Bis 25 dB: keine oder nur äußerst geringe Beeinträchtigung.
  • Bis 40 dB: geringe Schwerhörigkeit.
  • Bis 60 dB: mittlere Schwerhörigkeit
  • Bis 80 dB: starke BeeinträchtigungAb 81 dB: hochgradige Schwerhörigkeit

Der erhöhte Festbetrag wird erst ab der letzten Stufe ausgezahlt.

Wo liegt der Unterschied zwischen Tonaudiometrie und Sprachaudiometrie? Bei einer Tonaudiometrie wird eine Verordnung vom Facharzt ausgestellt, wenn zum einen auf dem besseren Ohr der Hörverlust in einem bestimmten Frequenzbereich (zwischen 500 Hz und 4000 Hz) in einem Messpunkt 30 dB unterhalb des Normalhörenden liegt. Diese Messergebnisse werden in einem Audiogramm dargestellt. Zudem darf in der Sprachaudiometrie das Sprachverstehen in normaler Gesprächslautstärke (65 dB) nicht mehr als 80 % betragen. 

 

Gibt es bezüglich der Verordnung etwas zu beachten?

Eine Hörgeräte-Verordnung ist ab Erhalt sechs Monate gültig, wird aber von den meisten Krankenkassen innerhalb von 28 Tage nach Ausstellung eingefordert. Um die Abwicklung mit der gesetzlichen Krankenkasse kümmert sich audibene für Sie, sobald uns Ihre Hörgeräte-Verordnung vorliegt. Privatversicherte reichen wie gewohnt die Rechnung bei Ihrer Kasse ein. 

Private Krankenversicherung

Das Verfahren zur Kostenübernahme für die Versorgung mit Hörgeräten durch die privaten Krankenkassen weicht grundsätzlich von dem der gesetzlichen Versicherer ab. Zwar sind die medizinischen Kriterien in der Feststellung durch den HNO-Arzt dieselben, aber die Erstattungsbeträge richten sich komplett nach den individuellen Vereinbarungen zwischen Privatversicherung und Versichertem.

In den meisten Fällen werden qualitativ höherwertige Geräte komplett durch die Privatversicherer bezahlt. Dies muss aber nicht zwingend so sein!

Verlassen Sie sich auf audibene. Wir helfen Ihnen dabei, aus der Vielzahl der auf dem Markt angebotenen Hörhilfen die für Sie beste auszuwählen.

Wie gut sind Kassengeräte?

Hörgeräte Bequem

Um eine angemessene Qualität zu gewährleisten, müssen zuzahlungsfreie Hörgeräte bestimmte Anforderungen erfüllen. So können Geräte, die für Kassenpatienten kostenlos sind, durchaus mit kostenpflichtigen Varianten mithalten. Unter anderem müssen entsprechende Modelle digital und modern ausgestattet sein. Für individuelle Einstellungen müssen nach den DSB-Richtlinien vier oder mehr Frequenzbereiche abgedeckt werden.

Mindestanforderungen an Kassengeräte

Um einen Zuschuss der gesetzlichen Krankenkasse zu erhalten, müssen Hörgeräte bestimmte Mindestanforderungen erfüllen. Somit ist gewährleistet, dass Geräte, die für Kassenpatienten kostenlos sind, nach dem Stand der Medizintechnik die bestmögliche Angleichung an das Hörvermögen Normalhörender ermöglichen.  

Für individuelle Einstellungen müssen nach den DSB-Richtlinien sechs oder mehr Frequenzbereiche abgedeckt werden. Zudem müssen die Geräte  den Schall aus mehreren Richtungen aufnehmen können. Auch eine Mindestanzahl von drei Hörprogrammen, die auf verschiedene Alltagssituationen ausgelegt sind, gehört zu den Anforderungen. Um störende Pfeifgeräusche zu mindern, müssen Kassengeräte ferner über eine einfache Rückkopplungsunterdrückung verfügen. Zusätzlich muss ein Mindeststandard zur Ausblendung anderer Stör- und Nebengeräusche vorhanden sein.  

  • Digitaltechnik
  • Omnidirektionale und gerichtete Schallaufnahme 
  • Mehrkanaligkeit (mind. sechs Kanäle) 
  • Rückkopplungs- und Störschallunterdrückung 
  • Mindestens drei automatische oder ersatzweise manuell wählbare Hörprogramme 

Quelle: biha Info 2021/12 

Optionen per Hörgeräte-Klasse Basis Mittel Premium
Preisrahmen 0–700€ 700–1.200€ 1.200–2.800€
Hinter-dem-Ohr
In-dem-Ohr
Digitale Klangverarbeitung
Rückkopplungs- unterdrückung
6 verfügbare Hörprogramme
Kabellose Verbindung zum TV oder Telefon
Anpassbare Spracherkennung
Komfortables Richtungshören
Form- und Farbenvielfalt
Automatisches 360°-Hören
Automatische Anpassung an unterschiedliche Hörumgebungen
Info + Info + Info +

So funktioniert die Abrechnung über die Krankenkassen

Die Abrechnung mit der Krankenkasse übernimmt audibene – Sie müssen sich um nichts weiter kümmern! Wir als Leistungserbringer senden die Versorgungsanzeige und Verordnung direkt an Ihre Krankenkasse. Sollten Sie privat krankenversichert sein, rechnen Sie die Kosten für Ihre Hörgeräte selbst mit Ihrer privaten Krankenkasse ab. Sie erhalten Ihre Hörhilfe nach den Preisvereinbarungen, die Sie vorher vertraglich mit Ihrer privaten Krankenversicherung ausgemacht haben. Ganz gleich wie Sie versichert sind, mit uns wählen Sie den einfachsten und sichersten Weg zu Ihrem neuen Hörgerät.

Mit audibene zum Hörgerät

Sie können sich bei der Suche nach Ihrem neuen Hörgerät voll und ganz auf den Service von audibene verlassen. Haben Sie weiterführende Fragen zu den Themen Hörgeräte, Preise, Zuzahlung oder Abrechnung durch die Kassen? Oder haben Sie Interesse an speziellen Hörgeräten, möchten Sie mehr über das allgemeine Vorgehen beim Hörakustiker wissen oder nähere Informationen zu den Leistungen von audibene? Dann zögern Sie nicht, unsere freundlichen Hörgeräte-Experten zu kontaktieren! Wir informieren Sie kostenlos, unverbindlich und neutral rund um das Thema „Besser Hören“. Wir freuen uns auf Sie!

FAQ zur Kostenübernahme der Krankenkasse

Wird ein Hörgerät von der Krankenkasse bezahlt? 

Wenn ein Hörgerät medizinisch notwendig ist, müssen gesetzliche Krankenkassen den gesetzlich geregelten Zuschuss übernehmen. Dieser Zuschuss orientiert sich an einem Festbetrag in Höhe von bis zu 750 Euro pro Hörgerät. Wie viel eine Krankenkasse beim Hörgeräte-Zuschuss übernimmt, variiert allerdings von Krankenkasse zu Krankenkasse.

Die Krankenkasse-Zuzahlung muss allerdings so hoch sein, dass sie die festgelegten Mindeststandards für die Versorgung mit einem Hörgerät vollständig erfüllt. Das bedeutet, dass die Hörsysteme mindestens über die folgenden Funktionen verfügen müssen: Digitaltechnik, mindestens vier Frequenzbereiche, drei Hörprogramme, Rückkopplungsunterdrückung und Störgeräuschunterdrückung. Die gesetzlich vorgeschriebene Rezeptgebühr von 10 Euro pro Gerät für die beidseitige Anpassung der Hörsysteme (binaurale Versorgung) bleibt jedoch auch bestehen, wenn die Hörgeräte-Kosten komplett von der Krankenkasse übernommen werden.  

Wie viel muss ich für Hörgeräte dazuzahlen?

Moderne Hörgeräte sind Hochleistungscomputer mit der Rechenleistung einer NASA-Rakete. Die immer besser werdende Entwicklung und Fertigung mit zunehmend aufwendigeren Funktionen schlägt sich auch im Preis nieder. Beim Kauf von Hörgeräten dreht sich eine der ersten Fragen daher um die Kosten und die mögliche Zuzahlung der Krankenkasse.

Bei audibene bieten wir Hörgeräte zum Preis von 750 Euro bis 3.300 Euro an. Mit dem Krankenkassen-Zuschuss in Höhe von bis zu 750 Euro pro Ohr können Sie je nach Zuschuss moderne Hörsysteme für einen Eigenanteil von 0 Euro bis circa 2.500 Euro erhalten.

Wenn Sie sich für teurere Hörgeräte der Mittel- und Premiumklasse entscheiden, dann tragen Sie die Mehrkosten für das gewählte Hörsystem selbst. Auch Folgekosten für Reparatur- und Wartungsleistungen, die über die Servicepauschale hinausgehen, bezahlen Sie selbst.

Wie hoch ist der Zuschuss gesetzlicher Krankenkassen?

Hörgeräte gelten als medizinische Hilfsmittel und werden entsprechend im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen aufgeführt. Die Höhe des Zuschusses orientiert sich an den aktuellen Festbeträgen des Spitzenverbandes der gesetzlichen Krankenkassen. Krankenkassen sind damit gesetzlich dazu verpflichtet, ab einer bestimmten Hörminderung Hörsysteme zu bezuschussen.

So viel übernimmt die gesetzliche Krankenkasse bei Hörgeräten: Wenn Sie gesetzlich versichert sind, erhalten Sie von Ihrer Krankenkasse einen Festbetrag von bis zu 750 Euro pro Ohr. Damit liegt der Zuschuss der gesetzlichen Krankenkasse bei insgesamt bis zu 1.500 Euro. Der Festbetrag stellt die maximale Höhe dar, bis zu der die Krankenkassen medizinisch notwendige Hörsysteme finanzieren. Die Höhe der Kostenübernahme unterscheidet sich je nach Krankenkasse. Wenn Sie sich für ein Hörgerät entscheiden, beim dem der Preis die Krankenkasse-Zuzahlung übersteigt, zahlen Sie die Differenz selbst.

Die Beantragung des Zuschusses erfolgt über die sogenannte Hörgeräte-Verordnung. Diese Verordnung erhalten Sie im Falle eines Hörverlusts von Ihrem HNO-Arzt.

Erhalte ich einen Hörgeräte-Zuschuss, wenn ich privat versichert bin?

Private Krankenversicherungen bieten für die Hörgeräte-Versorgung individuelle Leistungen an. Je nachdem, welchen Versicherungsvertrag Sie abgeschlossen haben, sind die Leistungen individuell auf Sie abgestimmt. Die Höhe des Zuschusses für Hörsysteme ist daher von den vereinbarten Leistungen im Versicherungsvertrag Ihrer privaten Krankenversicherung abhängig. Da der Hörgeräte-Zuschuss für Privatversicherte nicht einheitlich ist, muss der Betrag vor einer Versorgung durch Sie oder Ihren Hörakustiker in Erfahrung gebracht werden. Bei den meisten privaten Krankenversicherungen erhalten Sie einen Zuschuss von bis zu 3.000 Euro für ein Paar Hörgeräte.

Wie oft zahlt die Krankenversicherung ein neues Hörgerät?

Die Krankenkasse zahlt alle sechs Jahre einen Zuschuss für neue Hörgeräte, wenn bereits eine Erstversorgung mit einer Hörgeräte-Verordnung vom HNO-Arzt vorliegt und der Hörgeräte-Kauf über die Krankenkasse abgerechnet wurde. Das gilt sowohl für den Zuschuss für das Hörgerät selbst als auch für die Reparaturpauschale oder Beträge für eine Otoplastik. Bei gesetzlichen Krankenkassen gibt es keine Befristung der Zuzahlungsleistungen.

Bei privaten Versicherungen und Beihilfestellen ist eine Bezuschussung nach fünf Jahren möglich. Hier ist meistens sowohl bei einer Erstverordnung als auch bei einer Folgeversorgung eine Verordnung vom HNO-Arzt erforderlich.

Es gibt allerdings zwei Ausnahmen, bei denen alle Krankenversicherungen eine frühere Bezuschussung ermöglichen: Sollten Sie Ihre Hörgeräte verlieren oder sollte sich Ihr Gehör nachweislich so stark verschlechtern, dass die aktuellen Geräte nicht mehr ausreichen, haben Sie die Möglichkeit, vorzeitig einen neuen Zuschuss zu erhalten. In solchen Fällen unterstützen wir Sie gerne und helfen, die bürokratisch notwendigen Schritte einzuhalten. Rufen Sie uns gerne an.

Was sind die Voraussetzungen für einen Zuschuss der Krankenkasse?

Die Höhe des gesetzlich geregelten Zuschusses richtet sich nach dem Grad des Hörverlusts. Dieser Grad wird nach den Kriterien der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ermittelt und in verschiedene Kategorien eingeteilt. Die Voraussetzung für die Hörgeräte-Zuzahlung der Krankenkasse ist eine Hörgeräte-Verordnung von Ihrem HNO-Arzt. Ihr HNO-Arzt überprüft bei Ihnen beide Ohren getrennt voneinander und vergleicht dann die Ergebnisse.

Entscheidend für die jeweilige WHO-Kategorie ist dabei der kleinere Durchschnittswert, also der Wert des besser hörenden Ohrs. Liegt dieser Wert zwischen 41 bis 80 Dezibel (dB), dann gelten die Festbeträge der einzelnen Krankenkassen nach WHO 2–3 für mittelgradige bis hochgradige Schwerhörigkeiten. Ein Hörverlust, der einen durchschnittlichen Wert von 81 dB oder mehr auf dem besseren Ohr erreicht, gilt als hochgradiger bzw. an Taubheit grenzender Hörverlust und zählt zur WHO-Kategorie 4. Hörgeräte, die einen Hörverlust der WHO-Kategorie 4 ausgleichen, werden von den gesetzlichen Krankenkassen mit einem höheren Betrag bezuschusst.

Werden Hörgeräte-Batterien von der Krankenkasse gezahlt?

Die Kosten für neue Hörgeräte-Batterien werden nicht von der Krankenkasse übernommen. Eine Ausnahme besteht bei der Kinder-Versorgung.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten für Hörgeräte-Reparaturen?

Von der Krankenkasse werden kleinere Hörgeräte-Reparaturen sowie Wartungskosten für den Nutzungszeitraum von sechs Jahren übernommen. Das geschieht im Rahmen der sogenannten Reparaturpauschale. Diese Pauschale liegt je nach Krankenkasse bei etwa 120 Euro bis 180 Euro pro Hörgerät. Für Kassenhörgeräte reicht diese Pauschale in der Regel aus.

Bei Hörgeräten der Mittel- oder Premiumklasse mit privater Zuzahlung können die Reparaturkosten die Reparaturpauschale übersteigen. Das ist häufig darauf zurückzuführen, dass die Bauteile für diese Hörsysteme hochwertiger und technisch komplexer sind. In diesem Fall müssen Sie die Mehrkosten selbst tragen.

Da Sie Hörgeräte-Reparaturen, die nicht durch Garantie, Gewährleistungen oder Versicherung abgedeckt sind, selbst tragen müssen, können Sie nach dem Hörgeräte-Kauf eine Versicherung abschließen. Die Versicherung übernimmt dann die Kosten für Hörgeräte-Reparaturen oder sogar einen Hörgeräte-Totalschaden. audibene bietet dafür das Rundum-sorglos-Paket an.