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Hörgeräte-Reinigung: So pflegen Sie Ihre Hörgeräte richtig

Hörgeräte sind täglich und bei Wind und Wetter im Einsatz. Als unsere treuen Begleiter und Helfer sind sie vielen Belastungen ausgesetzt: Durch Wärme, Staub und Kosmetikprodukte, aber auch einfach durch Ohrenschmalz und Schweiß können die Mini-Hochleistungscomputer leicht verschmutzen, Mikrofoneingänge verstopfen oder Lautstärkeregler verkleben.

Um das einwandfreie Funktionieren und eine möglichst lange Lebensdauer Ihrer Hörhilfen zu gewährleisten, ist es daher wichtig, diese regelmäßig zu säubern.

Erfahren Sie hier, wie und womit Sie Ihr Hörgerät pflegen, wo sie es am besten aufbewahren und was Sie im Umgang mit Ihrem Hörsystem unbedingt vermeiden sollten.


Das sollten Sie bei der Pflege Ihrer Hörgeräte beachten

Wie werden Hörgeräte gereinigt?

Hörgeräte begleiten uns den ganzen Tag, sie sind überall dabei und machen ganz schön viel mit. Damit Sie immer gut hören und lange etwas von Ihrer Hörhilfe haben, ist die regelmäßige Reinigung unabdingbar. Diese können Sie zu Hause selbst vornehmen. Eine professionelle Reinigung beim Akustiker ist auch möglich, meist aber nicht nötig.

Wie oft sollte man Hörgeräte reinigen?

Schweiß und Cerumen (Ohrenschmalz) können Hörgeräte schnell verschmutzen. Dabei gilt: Je stärker die Cerumen- und Schweißbildung ausgeprägt ist, desto häufiger sollten Sie Ihr Gerät reinigen. Am besten ist es jedoch, Sie gewöhnen es sich an, Ihre Hörhilfe täglich auf sichtbare Verunreinigungen zu überprüfen und zu säubern. Nehmen Sie diesen Vorgang in Ihre tägliche Routine auf – wie das Zähneputzen.

Womit sollte man Hörgeräte säubern?

Egal, ob Im-Ohr- oder Hinter-dem-Ohr-Modell: Das Hörsystem sollte nicht zu nass werden (legen Sie Ihre Hörgeräte nie ins Wasser!). Es empfiehlt sich, ein Mikrofasertuch oder ein Stück Küchenpapier leicht mit einem speziellen Desinfektionsmittel zu befeuchten und das Hörgerät vorsichtig damit abzureiben. Geeignete Produkte zur Pflege von Hörsystemen und passende Reinigungssets (etwa mit Spezialtüchern und -bürstchen) erhalten Sie beim Akustiker. Benutzen Sie niemals Spülmittel, Alkohol oder Reiniger mit aggressiven Substanzen.


Aufbewahren und Trocknen von Hörgeräten

Hörgeräte dienen der Verbesserung des Hörempfindens. In den winzigen Gehäusen steckt hochintelligente Computertechnik, die dafür sorgt, dass wir unsere Umgebung wieder gut hören und verstehen. Wie bei anderen Computern jedoch verträgt sich die moderne Elektronik nicht mit Feuchtigkeit. Es gilt daher, diese zu vermeiden.

Warum muss ein Hörgerät getrocknet werden?

Hörgeräte arbeiten sozusagen in einem subtropischen Klima: Sie werden im oder hinter dem Ohr getragen und in diesem Bereich herrscht eine Temperatur von ca. 37 Grad Celsius sowie eine Luftfeuchtigkeit von fast 100 % – ähnlich wie in den Subtropen. Diese Feuchtigkeit sammelt sich in den Geräten und sollte regelmäßig entfernt werden, um Schäden an der Technik zu vermeiden.

Wie kann man Hörgeräte trocknen?

Zur sachgemäßen Trocknung von Hörsystemen gibt es spezielle Trockenboxen, Trockenetuis oder Trockenbecher, die sie beim Hörgeräteakustiker erhalten. Es sind kleine Behälter, die den Mini-Computern über Nacht die angesammelte Feuchtigkeit entziehen. Alles, was Sie dafür tun müssen, ist, Ihre Hörhilfen mit offenem Batteriefach (das ist wichtig, damit auch dies getrocknet werden kann) hineinzulegen und einen kleinen Knopf zu drücken. Klima und Dauer der Trocknung werden dann automatisch reguliert.

Wie oft sollten Hörgeräte getrocknet werden?

Das durch die Luftfeuchtigkeit entstehende Kondenswasser sammelt sich jeden Tag in Ihren Hörhilfen. Um unnötige Schäden zu vermeiden, empfiehlt es sich daher, Hörgeräte täglich zu entfeuchten. Einfach über Nacht ins Trockengerät legen und am nächsten Morgen gut getrocknet wieder einsetzen. Achten Sie dabei stets darauf, das Fach für die Batterien zu öffnen und wählen Sie als Standort für die Trockenbox einen Raum mit eher trockenem Klima. Badezimmer und Küche sind aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit ungeeignet. Auch das Schlafzimmer kann wegen der beim Atmen freigesetzten Feuchtigkeit bedenklich sein. Gut geeignet sind z. B. Arbeitszimmer.

10 Tipps zur Pflege und Aufbewahrung von Hörgeräten

  1. Schützen Sie Ihre Hörhilfen immer vor Verschmutzungen. Die Mikrofoneingänge können durch Schmutzpartikel leicht verstopft werden. 
  2. Achten Sie darauf, dass Ihre Hände beim Kontakt mit den Geräten sauber und trocken sind. 
  3. Setzen Sie Ihre Hörsysteme keiner unnötigen Nässe oder Feuchtigkeit aus. Nehmen Sie Ihre Hörgeräte vor dem Duschen oder Schwimmen heraus und stellen Sie sicher, dass Ihre Ohren trocken sind, bevor Sie sie wieder einsetzen. Legen Sie die Technik nie zur Reinigung ins Wasser. 
  4. Benutzen Sie zur Pflege keinen Alkohol oder aggressive Putzmittel. 
  5. Bewahren Sie Ihre Hörgeräte nicht im Badezimmer oder in der Küche auf, diese Räume sind zu feucht. 
  6. Trocknen Sie Ihr Hörsystem nachts in einer sogenannten Trockenbox. In diesen kleinen Kästchen entfeuchten Ihre Hörhilfen deutlich schneller als an der bloßen Zimmerluft. Achten Sie darauf, dass Sie das Fach für die Batterien dabei geöffnet lassen. 
  7. Setzen Sie Ihre Hörhilfen keiner starken Hitze aus. Legen Sie die Geräte niemals in Backofen, Mikrowelle oder auf die Heizung und vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung. 
  8. Schützen Sie die Hörsysteme vor Kosmetikprodukten wie z. B. Make-Up und Haarspray. Diese können das Mikrofon und den Lautstärkeregler verkleben. Um solche Verschmutzungen zu vermeiden, nehmen Sie die Geräte während der Benutzung von Kosmetik am besten kurz heraus. 
  9. Führen Sie keine Reparaturarbeiten selbst durch. Hörgeräte sind sensible Mini-Computer, die im Fall eines Schadens fachmännisch behandelt werden müssen. Dringen Sie nie mit spitzen Gegenständen (Schere, Nadel, usw.) in Ihre Hörgeräte ein. 
  10. Transportieren Sie Ihre Hörgeräte, wenn Sie nicht getragen werden, immer in einer geeigneten Box. So sind sie vor Staub und Stößen geschützt.

Das passende Hörgerät finden, mit unserer kostenlosen Experten-Beratung. Zaneta Heller, Hörgeräteakustik-Meisterin
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