Die perfekte Verbindung aus Technik & Design

In den letzten Jahren sind Hörgeräte auf die Größe einer Kaffeebohne geschrumpft und damit nahezu unsichtbar geworden. Auf der anderen Seite werden die intelligenten Funktionen immer zahlreicher und raffinierter. Heutzutage lässt sich Ihr Hörsystem kabellos mit Fernseher oder Smartphone verbinden und bietet Ihnen höchsten Tragekomfort, bei dem Sie leicht vergessen, dass Sie überhaupt ein Hörgerät tragen. 

Hörgeräte sind heute kleine Hochleistungscomputer. Sie haben nichts mehr mit den wuchtigen Apparaten vergangener Jahre gemeinsam. Aktuelle Hörgeräte sind klein, aber robust; leistungsstark, aber dezent; digital, aber leicht zu handhaben. Mit audibene erhalten Sie ein hochmodernes Hörgerät, das Ihnen mit aktueller Technik die Welt des Hörens neu eröffnet und Ihre Lebensqualität verbessert. Wir haben hier für Sie die neusten Hörgeräte-Innovationen aus 2017 zusammengestellt und einen ersten Ausblick für 2018 erstellt.



Welche Bauform passt am besten zu Ihnen?

Hörgeräte gibt es grundlegend in zwei verschiedenen Bauformen:

  • Hinter-dem-Ohr-Hörgeräte (HdO)
  • Im-Ohr-Hörgeräte (IdO)

Anhand der Bezeichnungen ist bereits zu erkennen, dass der Postion des Hörgeräts bei den Bauformen eine bedeutende Rolle zukommt. Unabhängig davon, ob das Hörgerät hinter oder im Ohr getragen wird, kommen innovative und aktuelle Hörgeräte in relativ kleinen Bauformen daher. Die technische Ausstattung ist dennoch durchgehend hochwertig.

Hinter-dem-Ohr-Hörgeräte (HdO)

HdO-Geräte finden hinter dem Ohr Platz. Bei der Klangweiterleitung vom Hörgerät zum Ohr gibt es mehrere mögliche Varianten bei der Ausstattung:

  • HdO-Hörgeräte mit normalem Hörschlauch: Das Hörgerät wird hinter dem Ohr getragen, ein Schallschlauch führt vom Gehäuse zu einem maßgefertigen Ohrpassstück (Otoplastik).
  • HdO-Hörgeräte mit dünnem Schlauch (SlimTube - ST): Dieses Hörgerät ist der Variante mit dem normalem Schlauch recht ähnlich mit dem Unterschied, dass der Hörschlauch hierbei äußerst dünn ausfällt. Dadurch ist er noch dezenter und fällt anderen noch weniger auf.
  • HdO-Hörgerät mit externem Hörer (Receiver in Canal - RIC): Bei einem RIC-Hörgerät ist der Hörer ausgelagert. Dadurch hat das Gehäuse ein geringeres Gewicht und der Ton wird näher am Trommelfell verstärkt.

Aktuelle Hinter-dem-Ohr-Hörgeräte besitzen Komfortmerkmale, die sich direkt beim Tragen bemerkbar machen. Sie sind klein in den Abmessungen, gering beim Gewicht und können für gewöhnlich optisch an die bevorzugte Farbe angepasst werden. Dadurch fallen sie beim Tragen so gut wie gar nicht mehr auf, verfügen aber dennoch über viel Leistungskraft. Ein Vorteil von HdO-Hörgeräten ist, dass sie sich für so gut wie jeden Hörverlust eignen. Im-Ohr-Hörsysteme werden hauptsächlich bei leicht- und mittelgradigen Hörverlusten eingesetzt, während HdOs sich ebenfalls für eine hochgradige Hörschwäche eignen. Insgesamt lassen sich 90% aller deutschen Hörgeräteträger durch ein HdO-Hörgerät versorgen.

Im-Ohr-Hörgeräte (IdO)

Im-Ohr-Hörsysteme (IdO) werden im Gehörgang platziert. Dadurch ist mit ihnen eine unauffällige Nutzung möglich, bei der andere so gut wie gar nicht mitbekommen, dass sich überhaupt etwas in Ihrem Ohr befindet. Damit das Hörgerät auch wirklich fest im Gehörgang sitzt, muss es ganz individuell auf die Form des entsprechenden Ohres angepasst werden. In der Regel eignen sich IdOs für Menschen mit einem leichten bis mittleren Hörverlust. In der Summe werden diese Geräte von etwa 10% aller deutschen Träger verwendet. Im-Ohr-Hörgeräte werden in drei verschiedene Bauformen unterteilt:

  • Concha-Hörgeräte: Diese Geräte finden im sichtbaren Teil des Gehörgangs Platz und sind für gewöhnlich die größten IdO-Geräte. Dadurch sind sie weitaus weniger unauffällig als beispielsweise ein CIC-Hörgerät. Dennoch haben sie den Vorteil, dass sie z.B. einfacher zu bedienen und pflegen sind.
  • Gehörgangs-Hörgeräte (in the canal - ITC): Solche Hörsysteme fallen etwas kleiner als das Concha-Hörgerät aus und stecken noch tiefer im Gehörgang des Trägers. Diese Art von Hörgeräten eignet sich für leichte bis mittlere Hörminderungen.
  • CIC-Hörgeräte (completely in the canal - CIC): Sogenannte CIC-Hörgeräte  werden noch tiefer im Gehörgang platziert, sodass sie für Außenstehende so gut wie unsichtbar sind. Die geringe Größe erfordert auch eine kleine Batterie, die relativ häufig ausgetauscht werden muss. Hörgeräte dieser Art sind für den Einsatz bei einer leichten Schwerhörigkeit geeignet.
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Was können Hörgeräte?

Ein modernes Hörgerät arbeitet wie ein Hochleistungscomputer – und kann diesen sogar an Leistung noch übertreffen. Diese fortschrittliche Technik ermöglicht eine Vielzahl an Funktionen, die den Alltag mit einer Schwerhörigkeit enorm erleichtern. Folgende Technologien sind in vielen modernen Hörgeräten integriert:

Sie passen sich an spezielle Umgebungen an

Störgeräuschunterdrückung

Ihr Hörgerät erkennt störende Geräusche und blendet sie automatisch aus. Führen Sie entspannte Gespräche selbst in lauten Umgebungen, ohne dass störende Umgebungsgeräusche Sie ablenken.

Windgeräuschunterdrückung

Frühere Hinter-dem-Ohr-Geräten verstärkten Windgeräusche oft noch.  Moderne Hörgeräte unterdrücken störendes Rauschen. Sie genießen wieder Ihre Zeit im Freien - sogar wenn es stürmt.

Nachhallunterdrückung

Bei Gesprächen in großen Räumen (z.B. in der Kirche) kann es zu Problemen beim Sprachverstehen kommen. Die Unterdrückung des Nachhalls vermindert diesen Effekt deutlich.

Sie optimieren Ihre akustische Wahrnehmung

Rückkopplungsunterdrückung

Bei betagten Hörgeräten ein weit verbreitetes Problem: störende Rückkopplungen. Die Rückkopplungsunterdrückung reduziert das lästige Pfeifen so gut wie vollständig.

Impulsgeräuschunterdrückung

Moderne Hörgeräte erkennen plötzlich auftretende Geräusche, wie zuschlagende Türen oder herunterfallende Tassen, und dämpfen sie.

Frequenzverschiebung

Hochtongeräusche, z.B. Vogelzwitschern oder Kinderlachen, gehen leicht verloren. Diese Funktion verschiebt sie wieder in einen hörbaren Frequenzbereich.

Sie verbessern Ihr Sprachverstehen

Sprachanhebung

Ihre Hörgeräte erkennen automatisch, wann es sich um eine Stimme oder ein Störgeräusch handelt. Die Worte Ihres Gesprächspartners heben moderne Hörgeräte akustisch für Sie hervor und blenden gleichzeitig Hintergrundlärm wie Geschirrklappern aus.

Richtmikrofone

In aktuellen Hörgeräten sind Richtmikrofone verbaut, die auf Ihren Gesprächspartner ausgerichtet werden. Durch diese können Sie selbst in lautstarken Umgebungen Gespräche bequem führen.

Sie erhöhen Ihren Alltagskomfort

Automatische Lautstärkeregulierung

Bei dieser Funktion analysiert das Hörgerät Ihre direkte Umgebung und erkennt, wenn etwas zu laut oder leise ist – und reguliert die Lautstärke dann automatisch.

Konnektivität

Verbinden Sie Ihre Hörsysteme per Bluetooth oder Funk mit Fernseher, Handy oder Festnetz. Den Ton erhalten Sie klar und sauber direkt auf Ihre Hörgeräte. Über Ihr Smartphone steuern Sie Ihre Hörgeräte ganz einfach mit einem Fingertippen.

Elektronisches Gedächtnis

Ihr Hörgerät merkt sich, an welchen Orten Sie welche Klangeinstellungen gewählt haben. Der Hörgeräteakustiker kann diese Informationen auslesen und das Hörsystem noch besser an Ihre Bedürfnisse anpassen.