1.000 Hörgeräte-Tester gesucht Jetzt kostenlos die neueste Hörgeräte-Generation testen
Teilnahmebedingungen:
  • Volljährig
  • Wohnhaft in Deutschland
  • Sie tragen noch keine Hörgeräte oder Ihre Hörgeräte sind älter als 5 Jahre

Sehen Sie bitte auch in Ihrem Spam-Ordner nach, sollten Sie Probleme haben, die E-Mail in Ihrem Posteingang zu finden.

1000 Hörgeräte-Tester gesucht Jetzt kostenlos die neueste Hörgeräte-Generation testen
Teilnahmebedingungen:
  • Volljährig
  • Wohnhaft in Deutschland
  • Sie tragen noch keine Hörgeräte oder Ihre Hörgeräte sind älter als 5 Jahre

Therapie des Morbus Menière

Welche Möglichkeiten gibt es?

Bei der Behandlung des Morbus Menière gibt es grundsätzlich zwei Ansätze um die Symptome zu therapieren. Zum einen während beziehungsweise kurz nach einem Anfall und zum anderen als Vorbeugung weiterer Anfälle. Abhängig davon wie der Morbus Menière verläuft, entscheidet der behandelnde Arzt, welche Therapie zum Einsatz kommt.

Im Folgenden stellen wir Ihnen die unterschiedlichen Behandlungsmöglichkeiten bei Morbus Menière vor. Dazu zählt die Anfallstherapie, die Intervalltherapie, sowie der operative Eingriff. Außerdem erhalten Sie hier Informationen zur Vorbeugung des Morbus Menière Syndroms. Sollten Sie Fragen haben stehen wir Ihnen natürlich kostenlos und unverbindlich zur Seite. Sie erreichen uns von Montag bis Samstag zwischen 08:00 und 20:00 Uhr unter der Nummer 030 36 42 83 675.

Anfallstherapie

Bei dieser Behandlung wird lediglich versucht die Symptome zu bekämpfen, nicht aber die Ursache selbst. Ärzte sprechen hier auch von einer so genannten symptomatischen Therapie. Typische Symptome der Menière-Krankheit sind Tinnitus, Schwerhörigkeit und Schwindelanfälle. In der akuten Anfallssituation wird gegen den Tinnitus und die Schwerhörigkeit therapeutisch zunächst nichts unternommen, zumal sich diese Symptome zumindest zu Beginn der Erkrankung meist wieder vollständig zurückbilden.

Die Schwindelanfälle werden medikamentös mit einem Antivertiginosum (gegen Schwindel) oder einem Antiemetikum (gegen Brechreiz) behandelt. Mittel der Wahl ist hier Dimenhydrinat, was hemmend auf die H1- Rezeptoren im Brechzentrum des zentralen Nervensystems wirkt und somit die Übelkeit und den Schwindel lindern kann. Zusätzlich wird Bettruhe empfohlen. Kommt es während eines Anfalls zu sehr starken und häufigen Erbrechen muss dieser Flüssigkeits- und Elektrolytverlust wieder ausgeglichen werden. Dies wird in der Regel mittels entsprechender Infusionen erreicht.

Prophylaxe weiterer Anfälle

Zur Vorbeugung eines Morbus Menière Anfalls sollten psychische Belastungssituationen so weit wie möglich vermieden werden. Wichtig ist außerdem eine korrekte Einstellung des Blutdrucks durch den Hausarzt, so dass ein Abfall des Blutdrucks (Hypotonie) vermieden wird. Eventuell ist auch eine Behandlung der Halswirbelsäule sinnvoll.

mehrweniger

Intervalltherapie

Als Intervalltherapie bezeichnet man die Behandlung, die im Zeitraum zwischen den einzelnen Anfällen stattfindet.
Das Medikament der Wahl ist hier das Betahistin. Dies ist ein Antiallergikum, das zusätzlich gegen Schwindel wirksam ist. Ob Betahistin wirklich einen positiven Effekt bei Morbus Menière Erkrankten hat ist noch unsicher, trotzdem wird es regelmäßig in der Behandlung eingesetzt.

mehrweniger

Operative Behandlungsmaßnahmen

Kann die Menière Krankheit nicht mehr durch medikamentöse Therapie oder prophylaktische Verhaltensweisen kontrolliert werden bleibt nur noch die operative Therapie. Dabei unterscheidet man zwei Möglichkeiten:

  1. Zum einen kommt eine Durchtrennung des Gleichgewichtsnervs (Nervus vestibularis) in Frage. Ärzte sprechen hierbei von einer vestibulären Neurotomie.
  2. Zum anderen kann eine Entfernung des Labyrinths erfolgen, eine so genannten Labyrinthektomie. Bei dieser Methode werden das Gleichgewichtsorgan und das Hörorgan entfernt  und der Patient ist im Anschluss an die Operation taub. Deshalb wird dieses Operationsverfahren auch nur bei Morbus Menière Erkrankten angewendet, die bereits ihr Hörvermögen verloren haben und taub sind.

Eine weniger invasive Methode zur „Ausschaltung" des Labyrinths stellt die intratympanale Gentamicininstillation dar. Gentamicin wirkt toxisch auf das Innenohr beziehungsweise auf das Labyrinth und zerstört es, wenn es mit dem Labyrinth in Kontakt kommt. Dabei wird das Gentamicin durch das Trommelfell ins Mittelohr (= intratympanal) instilliert und gelangt von dort ins Innenohr, wo es das Labyrinth zerstört.


Kostenlose Beratung

Mehr zu Morbus Menière im Allgemeinen erfahren Sie hier: Was ist Morbus Menière? Wenn Sie darüber hinaus auf der Suche nach einem Hals-Nasen-Ohren-Arzt in Ihrer Nähe sind, empfehlen wir Ihnen unser HNO-Verzeichnis.

Das passende Hörgerät finden, mit unserer kostenlosen Experten-Beratung. Zaneta Heller, Hörgeräteakustik-Meisterin
{$audTemplate.img_trustbar_default_altText}