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Studien

Unwissenheit über Hörgeräte-Zuschuss

Eine Studie der EHIMA (European Hearing Instrument Manufacturers Association) hat ergeben, dass in Europa große Unwissenheit über die Bezuschussung von Hörgeräten herrscht. In Großbritannien, Frankreich und der Schweiz wissen viele Menschen mit Hörverlust nicht, dass sie beim Kauf eines Hörgeräts eine Zuzahlung dritter Akteure bekommen können. Faktisch sind es aber 81 % der Hörgeräte-Träger, die eine solche Bezuschussung erhalten haben.

Großbritannien

55 % der Briten mit unbehandeltem Hörverlust sind nicht darüber informiert, dass es einen Zuschuss vom NHS (National Health Service) gibt. 24 % meinten sogar, dass keinerlei finanzielle Unterstützung durch Dritte möglich wäre. Dabei haben 83 % der britischen Hörgeräte-Besitzer ihr Hörgerät kostenlos über den NHS bekommen.

Frankreich

32 % der befragten Franzosen ohne Hörgerät dachten, dass es keinen finanziellen Zuschuss beim Kauf von Hörgeräten gäbe. 37 % wussten es nicht genau. Tatsächlich sind es aber 69 % der Hörgeräte-Träger, die eine anteilige und 12 %, die sogar eine komplette Finanzierung erhielten.

Schweiz

In der Schweiz bekamen 80 % der Hörgeräte-Träger einen Zuschuss durch Dritte. 39 % der Schweizer mit Hörverlust, die kein Hörgerät besitzen, wissen aber nicht, dass dies eine Option ist. 15 % schließen die Möglichkeit einer Bezuschussung sogar aus.


Die Studie:
Diese Ergebnisse stammen aus den sogenannten EuroTrak Studien, die 2015 von der European Hearing Instrument Manufacturers Association (kurz: EHIMA) durchgeführt wurden. In jedem Land wurden zwischen 14.000 und 15.000 Menschen befragt. Die EHIMA realisierte die Studien gemeinsam mit dem Schweizer Analyseinstitut Anovum.

 

Quelle: European Hearing Instrument Manufacturers, www.ehima.com

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