Header Image mit Gruppe von Menschen für den audibene Hörreport

Hörreport 2022

So hört die Welt

Internationaler Hörreport 2022 von audibene

Hören Männer eigentlich schlechter als Frauen und setzen dadurch häufiger auf die Unterstützung eines Hörsystems? Wie wichtig ist dabei diskretes Design? Und haben Batterien in modernen Hörsystemen ausgedient und werden langsam durch neue Akku-Technologien abgelöst? 

Anlässlich des Welttags des Hörens am 3. März 2022 hat audibene, die führende Plattform für Online-Hörakustik im Internet, die Daten ihrer Kund:innen weltweit ausgewertet, um diese und weitere Fragen zu klären. Im internationalen Vergleich sind dabei erstaunliche Erkenntnisse zutage getreten. 

Die wichtigsten Erkenntnisse der Hörreports:

  • Weltweit werden Hörsysteme zu mehr als 60 Prozent von Männern gekauft.
  • In Malaysia und Singapur gehört frühe Unterstützung durch ein Hörsystem zum guten Ton.
  • In den USA ist der Anteil von Hörsystemen mit Akku-Technologie mit 9 von 10 global am größten.
  • Diskretes Design beim Hörsystem ist weltweit gleichermaßen wichtig. 

Wesentlich mehr Männer kaufen Hörsysteme

Über 60 Prozent der Menschen, die audibene in den Jahren 2020 und 2021 weltweit mit Hörsystemen versorgt hat, sind Männer. Das Phänomen zieht sich mit konstanten Verhältnissen durch alle Länder, wobei in den USA der Anteil der Frauen, die sich um ihr Hörglück kümmern, immerhin schon bei 40 Prozent liegt. Hörverlust ist jedoch kein männliches Thema und betrifft beide Geschlechter gleichermaßen.

Fast doppelt so viele Männer wie
Frauen kaufen Hörsysteme

Infografik zur Geschlechterverteilung beim Hörgerätekauf_audibene Hörreport

Quelle: audibene Datenanalyse Kaufkunden 2020/ 2021, n: 1,5 Mio. Datensätze

Daher auch der Tipp der audibene Hör-Experten an alle, die erste Anzeichen eines Hörverlusts im Alltag bemerken: Nicht zu lange warten!

Handeln gegen Hörverlust: Europa ist früher aktiv als die USA & Kanada

Mann recherchiert mit Tablet nach Hörgeräten_audibene Hörreport

Bei der Frage nach dem Leidensdruck, der sie dazu gebracht hat, sich um ihren Hörverlust zu kümmern, sind weltweit deutliche Unterschiede bei Menschen mit Hörsystemen erkennbar. Während Europäer:innen bereits aktiv werden, sobald sie sich mäßig durch ihren Hörverlust eingeschränkt fühlen, handeln Menschen in den USA, Kanada und Indien erst, wenn der Leidensdruck bereits sehr groß und der Hörverlust stark fortgeschritten ist. In Malaysia und Singapur hingegen gehen die Menschen schon bei leichteren Einschränkungen gegen ihren Hörverlust vor. Hier gehören Maßnahmen zur Optimierung des eigenen Lebens zum guten Ton.

 

Bei welchem Leidensdruck handeln Betroffene eines Hörverlusts?

Infografik_Leidensdruck bei Hörverlust_audibene Hörreport

Quelle: audibene Datenanalyse Kauf-Interessenten 2020/ 2021: n: 680k Datensätze

Wie klingt das für Sie? Haben auch Sie das Gefühl, im Alltag schlechter zu hören? Oder ist der Hörverlust bereits deutlich spürbar? Werden Sie jetzt aktiv und testen Sie Ihr Gehör mit unserem kurzen Online-Hörtest.

Deutschland hinkt bei Akku-Technologie hinterher

Schwarzes Hörgeräte-Case zum Aufladen von audibene

Nur 3 von 10 Käufer:innen eines Hörsystems entscheiden sich in Deutschland aktuell für ein Modell mit Akku-Technologie. Ähnlich verhält es sich in Indien und Korea. Ganz anders in Kanada und den USA: Hier wählt 80 bis 90 Prozent der Kundschaft ein akkubetriebenes Modell – und entscheidet sich damit nicht nur für die praktischere, sondern auch eindeutig umweltschonendere* Technologie.

*Gemäß Studie des Hörsysteme-Herstellers Signia von 2021, nach der Akku-Technologie die Umwelt zu 65 % weniger beeinträchtigt als die Nutzung von Batterien.

 

Anteil an verkauften Hörsystemen mit Akku-Technologie im Vergleich zur Batterie-Lösung

Infografik zum Akku-Share bei Hörgeräten_audibene Hörreport

Quelle: audibene Datenanalyse Kaufkunden 2020/ 2021, n: 1,5 Mio. Datensätze

Da bei einem Im-Ohr-Hörsystem meist nicht ausreichend Platz für den Akku ist, wird dieser meist in Hinter-dem-Ohr-Hörsystem verbaut. Diese verschwindet hinter der Ohrmuschel und ist mit einem fast unsichtbaren Kabel mit einem kleinen Lautsprecher im Gehörgang verbunden. So bleibt der eigene Beitrag zum Umweltschutz sichtbar – zumindest für geübte Augen.

Bildergalerie von Mann mit Hinter-dem-Ohr-Hörgerät von audibene

Kennen Sie schon das neue audibene HORIZON? Die neue Generation des schlanken Mini-Hörsystems wird hinter dem Ohr getragen und über den praktischen Mobile Charger bequem aufgeladen, den es gratis zum Kauf dazu gibt.

Kleine Form, große Nachfrage: Dezentes Design bei Hörsystemen weltweit wichtig

Frau zeigt ihrem Mann nahezu unsichtbares Hörgerät von audibene

Beim Thema Design ist sich die ganze Welt einig: Unauffällig soll das neue Hörsystem sein. Das geben über 80 Prozent aller Menschen an, die sich für das Probetragen eines Hörsystems bei audibene interessieren. Und das unabhängig davon, wo sie leben. Egal ob in den USA, Indien oder Deutschland: Ein Hörsystem wird im Gegensatz zur Brille noch immer nicht als modisches Accessoire wahrgenommen und sollte daher so diskret wie möglich sein. Gut, dass moderne Hörsysteme im Gehörgang verschwinden können. Doch auch die Geräte, die hinter dem Ohr getragen werden, sind mittlerweile kaum größer als eine Kaffeebohne, eignen sich bei nahezu jeder Art von Hörverlust und bieten ihren Träger:innen oftmals wertvolle zusätzliche Features.

Wie wichtig ist unauffälliges Design?

Infografik zum Hörgeräte-Design_audibene Hörreport

Neugierig geworden, wie moderne Hörsysteme heute aussehen und was sie leisten?