Hörgeräte
Zuzahlung

Übernimmt die Krankenkasse Kosten für Hörgeräte?

Mit zunehmendem Alter nimmt die natürliche Leistungsfähigkeit unseres Gehörs ab. Während das Gehör bei Kindern in der Regel sehr leistungsfähig ist, entwickelt sich bei Erwachsenen im Laufe der Jahre eine Hörminderung, insbesondere ab einer Altersgrenze von 50 Jahren. Studien zufolge haben rund 16% der Erwachsenen in Deutschland eine Hörminderung.

In Deutschland bezuschussen gesetzliche Krankenkassen Hörgeräte bis zu 1.500€. Voraussetzung dafür ist die Vorlage einer Hörgeräte-Verordnung, die Sie vom Hals-Nasen-Ohren-Arzt erhalten, sofern ein Hörverlust vorliegt.

Eine Hörgeräteverordnung ist ab Erhalt sechs Monate gültig und wird von den meisten Krankenkassen bis 28 Tage nach Ausstellung eingefordert. So können Sie schnellstmöglich Ihre Hörgeräte von einem qualifizierten Hörgeräteakustiker anpassen lassen. Um die Abwicklung mit der Krankenkasse kümmert sich audibene für Sie, sobald uns Ihre Hörgeräte-Verordnung vorliegt.

Gesetzliche Krankenversicherung

Aktuell gibt es mehr als 1.000 Modelle für Hörgeräte auf dem deutschen Markt, die sich in Preis, Design und Funktionen unterscheiden. Doch der Kauf eines guten Hörgeräts muss nicht zwingend teuer sein. Als Kassenpatient haben Sie die Möglichkeit, auf Hörgeräte zurückzugreifen, die für sie kostenlos sind. Zu beachten ist jedoch, dass das Einlösen der ärztlichen Verordnung eine Rezeptgebühr von 10 Euro mit sich bring. Abhängig vom Modell liegt die Preisspanne für neue Hörgeräte bei 10 Euro bis zu 2.500 Euro.

Dabei richtet sich die Höhe der Zuzahlung an der Form- und Funktionsvielfalt und die Preisunterschiede aus den verschiedenen Festbeträgen der Krankenkassen. Neben den Kosten für das Hörgerät selbst übernimmt der Versicherungsträger dann auch gesetzlich festgesetzte Beträge für den Service des Akustikers. Auch wenn Reparaturen anfallen, haben Sie in einem solchen Fall Anspruch auf Kostenübernahme der Krankenkasse.

Der Weg zur Kostenübernahme durch die Krankenkasse

Grundsätzlich beginnt der Weg zur zuzahlungsfreien Hörhilfe mit der Untersuchung beim HNO-Arzt. Stellt dieser bei einem Hörtest fest, dass Sie eine Hörminderung haben, stellt er Ihnen eine entsprechende Verordnung aus. Diese ist Grundvoraussetzung für die Kostenübernahme der Krankenkasse und damit für Ihren Anspruch auf ein zuzahlungsfreies Hörgerät.

Wann erhalten Sie eine Hörgeräteverordnung vom HNO-Arzt?
Um Ihnen eine Hörgeräteverordnung auszustellen, ermittelt der HNO-Arzt Ihren Hörverlust mithilfe eines Ton- und eines Sprachaudiogramms. Die Kriterien beider Untersuchungsmethoden müssen erfüllt sein, um eine Verordnung zu erhalten.

Tonaudiometrie
Eine Verordnung wird vom Facharzt ausgestellt, wenn der Hörverlust auf dem besseren Ohr zwischen 500 und 4000 Hz in mindestens einer Prüfffrequenz mindestens 30 dB beträgt. Diese Werte werden mit Hilfe eines Audiogramms ermittelt.

Sprachaudiometrie
Eine Verordnung wir vom Facharzt ausgestellt, wenn die Verstehensquote in der Sprachaudiometrie auf dem besseren Ohr bei Verwendung des Freiburger Einsilbertests bei 65dB nicht mehr als 80% beträgt.

Dem Bundessozialgericht zufolge müssen die Leistungen der Krankenkassen genügen, um eine körperliche Benachteiligung auszugleichen. Das bedeutet, dass die verwendeten Hörgeräte nach dem Stand der Medizintechnik die bestmögliche Angleichung an das Hörvermögen Gesunder erlauben. Der sogenannte Behinderungsausgleich ist bei an Taubheit grenzenden Versicherten jedoch besonders kostenaufwendig. Die durch die Gesetzlichen Krankenkassen gedeckte Grundversorgung greift hier meist zu kurz. Der GKV-Spitzenverband hat daher ab 01.11.2013 einen erhöhten Festbetrag für diese Fälle beschlossen. Er beträgt mindestens 786,86 €. Für das zweite Hörgerät wird auch hier ein Abschlag in Höhe von 20 Prozent gewährt.

Wie wird Schwerhörigkeit gemessen?

• Bis 25 dB: keine oder nur äußerst geringe Beeinträchtigung.
• Bis 40 dB: geringe Schwerhörigkeit.
• Bis 60 dB: mittlere Schwerhörigkeit
• Bis 80 dB: starke Beeinträchtigung
• Ab 81 dB: hochgradige Schwerhörigkeit

Der erhöhte Festbetrag wird erst ab der letzten Stufe ausgezahlt.

Wann haben Sie Anspruch auf neue Hörgeräte?

Mit audibene sichern Sie sich nicht nur einen Krankenkassenbeitrag von bis zu 1.500 Euro, Sie erhalten außerdem die volle Förderung für das zweite Hörgerät. Doch wie lange halten Hörgeräte bzw. wann bekommt man neue Hörgeräte? Gesetzliche Krankenkassen kalkulieren eine Nutzungsdauer von sechs Jahren. Ist Ihr Modell also älter als sechs Jahre, erhalten Sie von Ihrer Krankenkasse einen Zuschuss auf Ihr nächstes Hörgerät. Für dieses gilt laut Gesetzgeber ein Abschlag von 20 Prozent. audibene übernimmt die entsprechende Differenz, sodass die Kosten für Sie noch geringer ausfallen. Fragen Sie gerne nach – unsere Experten beraten Sie kostenlos und unverbindlich zu allen Leistungen, die Ihnen zustehen. Bei dem Kauf von Hörgeräten über audibene übernehmen wir zusätzlich gerne die Abrechnung mit Ihrer Krankenkasse für Sie.

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Private Krankenversicherung

Das Verfahren zur Kostenübernahme für die Versorgung mit Hörgeräten durch die privaten Krankenkassen weicht grundsätzlich von dem der gesetzlichen Versicherer ab.

Zwar sind die medizinischen Kriterien in der Feststellung durch den HNO-Arzt dieselben, aber die Erstattungsbeträge richten sich komplett nach den individuellen Vereinbarungen zwischen PKV und Versichertem.

In den meisten Fällen werden qualitativ höherwertige Geräte komplett durch die Privatversicherer bezahlt. Dies muss aber nicht zwingend so sein!

Verlassen Sie sich auf audibene. Wir helfen Ihnen dabei, aus der Vielzahl der auf dem Markt angebotenen Hörhilfen die für Sie beste auszuwählen. Zusätzlich garantieren wir Ihnen, dass unsere Preise im Vergleich zu anderen Anbietern deutlich günstiger sind.

Erhöhte Unterstützung durch die Kasse

Neben der gestiegenen Zuzahlung durch die gesetzlichen Krankenkassen von bis zu 1.500 Euro wurden 2013 auch die Mindestanforderungen für Hörgeräte angehoben. Dadurch erhalten Menschen mit einem Hörverlust hochwertige Geräte mit aktueller Digitaltechnologie bereits ab der gesetzlichen Pauschale für Sie von 10 Euro pro Ohr. Gerade aktive Menschen haben hohe Anforderungen an das eigene Hören und entscheiden sich sehr häufig für Hörgeräte mit eigener Zuzahlung. Der Unterschied liegt vor allem in Hörkomfort, Funktionsvielfalt und Diskretion. Beispiele dafür sind die Möglichkeit des räumlichen Hörens, eine Windgeräuschunterdrückung oder die Anbindung an Handy, Festnetz oder Fernseher. Kommen auch Sie in den Genuss dieser kleinen Hochleistungscomputer für Ihr Ohr und testen Sie ganz unverbindlich bei audibene, was diese kleinen Wunderhelfer heutzutage alles leisten können.

Mindestanforderung an Kassengeräte

Um eine angemessene Qualität zu gewährleisten, müssen zuuzahlungsfreie Hörgeräte bestimmte Anforderungen erfüllen. So können Geräte, die für Kassenpatienten kostenlos sind, durchaus mit kostenpflichtigen Varianten mithalten. Unter anderem müssen entsprechende Modelle digital und modern ausgestattet sein. Mindestvoraussetzungen sind:

• digitale Klangverarbeitung
• Rückkopplungsunterdrückung
• drei Hörprogramme
• vier Frequenzkanäle

Für individuelle Einstellungen müssen nach den DSB-Richtlinien vier oder mehr Frequenzbereiche abgedeckt werden. Auch eine Mindestanzahl von drei Hörprogrammen, die auf verschiedene Alltagssituationen ausgelegt sind, gehört zu den Anforderungen. Um störende Pfeifgeräusche zu mindern, müssen zuzahlungsfreie Hörgeräte ferner über eine Rückkopplungsunterdrückung verfügen. Zudem sollte eine moderne Technologie zur Ausblendung anderer Nebengeräusche vorhanden sein.

Dies unterscheidet zuzahlungsfreie Hörgeräte

Kostenlose Hörgeräte bieten zwar zahlreiche Features, dennoch gibt es einige Unterschiede zu teureren, zuzahlungspflichtigen Modellen. Liegt das gewünschte Hörgerät über dem gesetzlich geregelten Festbetrag (786,86€ für ein Hörgerät) dann müssen Sie die Differenz selbst zahlen.
Zu den entsprechenden Besonderheiten, die zuzahlungspflichtige Hörgeräte bieten, gehört beispielsweise die sogenannte Frequenzkompression, 360°-Hören oder automatische Anpassung an unterschiedliche Hörsituationen. Auch eine moderne Bluetooth-Technologie, mit der Sie Ihre Hörhilfe mit dem Smartphone, dem Fernseher und ähnlichen Geräten verbinden können, ist vermehrt in der Premiumklasse zu finden und gilt als zuzahlungspflichtig.

Sie möchten sich über die Kostenübernahme der Kassen informieren?

So funktioniert die Abrechnung über die Krankenkassen

Die Abrechnung mit der Krankenkasse übernimmt audibene – Sie müssen sich um nichts weiter kümmern! Wir als Leistungserbringer senden die Versorgungsanzeige und Verordnung direkt an Ihre Krankenkasse. Sollten Sie privat krankenversichert sein, rechnen Sie die Kosten für Ihre Hörgeräte selbst mit Ihrer privaten Krankenkasse ab. Sie erhalten Ihre Hörhilfe nach den Preisvereinbarungen, die Sie vorher vertraglich mit Ihrer privaten Krankenversicherung ausgemacht haben. Ganz gleich wie Sie versichert sind, mit uns wählen Sie den einfachsten und sichersten Weg zu Ihrem neuen Hörgerät.

Mit audibene zum Hörgerät

Sie können sich bei der Suche nach Ihrem neuen Hörgerät voll und ganz auf den Service von audibene verlassen. Haben Sie weiterführende Fragen zu den Themen Hörgeräte, Preise, Zuzahlung oder Abrechnung durch die Kassen? Oder haben Sie Interesse an speziellen Hörgeräten, möchten Sie mehr über das allgemeine Vorgehen beim Hörgeräteakustiker wissen oder nähere Informationen zu den Leistungen von audibene? Dann zögern Sie nicht, unsere freundlichen Hörgeräte-Experten zu kontaktieren! Wir informieren Sie kostenlos, unverbindlich und neutral rund um das Thema „Besser Hören“. Wir freuen uns auf Sie!

audibene beantwortet gerne alle Ihre Fragen zur Kostenübernahme.
Geschrieben von:
Melanie Freitag | Hörgeräteakustikerin & Trainerin